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Fussball

FC Bayern - Meritan Shabani: "Ajax wollte mich als Frenkie de Jongs Nachfolger"

Von Alexander Hagl
Meritan Shabani wechselte 2019 vom FC Bayern zu den Wolverhampton Wanderers.

Der ehemalige Spieler des FC Bayern, Meritan Shabani, wurde vor seinem Wechsel zu den Wolverhampton Wanderers auch von Ajax Amsterdam umworben. Dies verriet der 21-Jährige im Interview mit transfermart.de.

"Was ich damals mitbekommen habe, ist, dass Ajax mich als de Jongs Nachfolger haben wollte. Und sie wollten mich unbedingt haben", sagte Shabani, der den Rekordmeister nach 13 Jahren im Verein im Sommer 2019 verließ. Im gleichen Sommer verkaufte Amsterdam Mittelfeldspieler Frenkie de Jong für kolportierte 86 Millionen Euro an den FC Barcelona.

"Das wäre eigentlich auch ein guter Step für mich gewesen. [...] Ich hätte mich gerne ausleihen lassen. Aber Bayern wollte das lieber nicht machen und hat abgelehnt. Wieso, weshalb und warum - das weiß ich nicht. Es hat am Ende einfach nicht geklappt. Das war es dann auch", sagte Shabani.

Laut ihm habe er weitere Anfragen gehabt, sich am Ende jedoch für den Wechsel in die Premier League entschieden. In der Premier League kam er bislang noch nicht zum Einsatz. Grund dafür ist ein Kreuzbandriss, den er sich kurz nach seinem Transfer zugezogen hatte.

Im Vergleich zum FC Bayern sei das Niveau im Training der Wolves nicht so hoch, erklärte Shabani: "Hier geht es etwas mehr um das Physische, es wird im Training alles rausgehauen."

FC Bayern: Shabani freut sich für Richards, Musiala und Zirkzee

Darüber hinaus wehrt er sich gegen die Behauptung, dass es seit Thomas Müller und David Alaba kein Spieler aus der Jugend des FC Bayern geschafft habe. "Es kommt immer darauf an, ob man die Chance bekommt und diese dann nutzt. Die hat man - nach Alaba und Müller - weniger erhalten. Klar ist: Es wird mit Superstars trainiert, die wollen jedes Spiel machen", sagte Shabani.

Der FC Bayern habe Riesentalente in seinen Reihen. "Man muss als Talent die Chance bekommen, und das war in den vergangenen Jahren einfach nicht der Fall", erklärte er.

Er selbst ärgere sich darüber aber nicht. Im Gegenteil: Er freue sich für Chris Richards, Jamal Musiala, Joshua Zirkzee und Co., "weil es für sie nach sehr langer Zeit und langer Arbeit endlich klappt".

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