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BVB gegen FC Bayern München: Bayern-Bonus? Die Vorgeschichte der Reus-Schelte

 
Die Schiedsrichter-Schelte von Marco Reus nach einem umstrittenen Einsteigen von Leroy Sane gegen Emre Can im Vorfeld des späten 3:2-Treffers der Bayern gegen den BVB erhitzt nach wie vor die Gemüter. Die Rede ist von einem Bayern-Bonus.
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Die Schiedsrichter-Schelte von Marco Reus nach einem umstrittenen Einsteigen von Leroy Sane gegen Emre Can im Vorfeld des späten 3:2-Treffers der Bayern gegen den BVB erhitzt nach wie vor die Gemüter. Die Rede ist von einem Bayern-Bonus.

"Wenn dieses Foul bei Bayern gewesen wäre, hätte er es hundertprozentig gepfiffen", sagte Reus bei Sky, legte danach sogar noch einmal gegen Fritz nach: "Für mich hat der Schiri keine Eier gehabt, da zu pfeifen."
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"Wenn dieses Foul bei Bayern gewesen wäre, hätte er es hundertprozentig gepfiffen", sagte Reus bei Sky, legte danach sogar noch einmal gegen Fritz nach: "Für mich hat der Schiri keine Eier gehabt, da zu pfeifen."
Während die Bayern wie Thomas Müller und auch Ex-Schiedsrichter wie Kinhöfer oder Jochen Drees kein Foulspiel von Sane an Can sahen, sprachen die BVB-Verantwortlichen um Zorc und Watzke von einer falschen Bewertung der Szene durch Fritz.
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Während die Bayern wie Thomas Müller und auch Ex-Schiedsrichter wie Kinhöfer oder Jochen Drees kein Foulspiel von Sane an Can sahen, sprachen die BVB-Verantwortlichen um Zorc und Watzke von einer falschen Bewertung der Szene durch Fritz.
Zorc sprach von einer "Fehlentscheidung", die "das Spiel entschieden" habe, Watzke erhöhte um ein "klares Foul" von Sane an Can. Zorc sprach außerdem von einer historischen Bevorzugung der Bayern.
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Zorc sprach von einer "Fehlentscheidung", die "das Spiel entschieden" habe, Watzke erhöhte um ein "klares Foul" von Sane an Can. Zorc sprach außerdem von einer historischen Bevorzugung der Bayern.
Enge Entscheidungen würden stets "für Rot" getroffen, erklärte Zorc - und der Blick gerade auf die direkten Duelle zwischen Dortmund und Bayern verrät, dass er nicht gänzlich Unrecht hat. Eine Chronologie.
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Enge Entscheidungen würden stets "für Rot" getroffen, erklärte Zorc - und der Blick gerade auf die direkten Duelle zwischen Dortmund und Bayern verrät, dass er nicht gänzlich Unrecht hat. Eine Chronologie.
25. Mai 2013: Das deutsche Champions-League-Finale läuft auf Hochtouren, der BVB ist in der Anfangsphase am Drücker. Dreimal pariert Neuer gegen Lewandowski, Blaszczykowski und Reus. Dann kommt die 20. Minute.
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25. Mai 2013: Das deutsche Champions-League-Finale läuft auf Hochtouren, der BVB ist in der Anfangsphase am Drücker. Dreimal pariert Neuer gegen Lewandowski, Blaszczykowski und Reus. Dann kommt die 20. Minute.
Ribery im Duell mit Lewandowski, der Franzose vollführt eine Mischbewegung aus Losreißen und Schlagen mit dem Ellenbogen – und wird von Schiedsrichter Rizzoli lediglich ermahnt.
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Ribery im Duell mit Lewandowski, der Franzose vollführt eine Mischbewegung aus Losreißen und Schlagen mit dem Ellenbogen – und wird von Schiedsrichter Rizzoli lediglich ermahnt.
Ex-Schiedsrichter Merk: "Ribéry ist eigentlich noch im Glück. Da kann er auch Rot ziehen." Und der heutige Bayern-Vorstand Kahn als ZDF-Experte: "Es ist kein Wegdrücken. Er holt schon aus und trifft ihn am Kopf. Da hat’s schon für weniger Rot gegeben."
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Ex-Schiedsrichter Merk: "Ribéry ist eigentlich noch im Glück. Da kann er auch Rot ziehen." Und der heutige Bayern-Vorstand Kahn als ZDF-Experte: "Es ist kein Wegdrücken. Er holt schon aus und trifft ihn am Kopf. Da hat’s schon für weniger Rot gegeben."
Ein weiterer Streitpunkt im CL-Finale: Das Einsteigen des bereits mit Gelb vorbelasteten Dante gegen Reus, das zum Elfmeter und zum 1:1 führte, jedoch nicht zu einem Platzverweis des FCB-Verteidigers.
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Ein weiterer Streitpunkt im CL-Finale: Das Einsteigen des bereits mit Gelb vorbelasteten Dante gegen Reus, das zum Elfmeter und zum 1:1 führte, jedoch nicht zu einem Platzverweis des FCB-Verteidigers.
11. Mai 2014: Der FC Bayern ist in der Liga unter Pep Guardiola das Maß aller Dinge, aber im Pokal agiert der BVB im Finale mindestens auf Augenhöhe. Die 64. Minute: Hummels köpft einen von Lewandowski verlängerten Freistoß aufs Tor …
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11. Mai 2014: Der FC Bayern ist in der Liga unter Pep Guardiola das Maß aller Dinge, aber im Pokal agiert der BVB im Finale mindestens auf Augenhöhe. Die 64. Minute: Hummels köpft einen von Lewandowski verlängerten Freistoß aufs Tor …
… Dante klärt, aber erst hinter der Linie. Der Tor-Klau von Berlin ist perfekt, zumal offenbar Schiedsrichter Meyer seinen besser postierten Linienrichter überstimmt. Der hatte nach Auffassung einiger Beobachter bereits Richtung Mittellinie gezeigt.
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… Dante klärt, aber erst hinter der Linie. Der Tor-Klau von Berlin ist perfekt, zumal offenbar Schiedsrichter Meyer seinen besser postierten Linienrichter überstimmt. Der hatte nach Auffassung einiger Beobachter bereits Richtung Mittellinie gezeigt.
"Das ist nicht Ihr Ernst?", fragt BVB-Trainer Klopp einen Journalisten, der ihm von Willenborgs angeblichem Tor-Signal erzählt. Der BVB verliert das Pokalfinale nach Verlängerung mit 0:2. Es entbrennt eine Diskussion über technische Hilfsmittel.
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"Das ist nicht Ihr Ernst?", fragt BVB-Trainer Klopp einen Journalisten, der ihm von Willenborgs angeblichem Tor-Signal erzählt. Der BVB verliert das Pokalfinale nach Verlängerung mit 0:2. Es entbrennt eine Diskussion über technische Hilfsmittel.
Klopp moniert einerseits, dass Dante "im Cirque du Soleil arbeiten" müsse, um den Ball noch vor der Linie zu klären, so eindeutig war die Situation für ihn. Allerdings kritisiert er auch die damals verbreitete Ablehnung von elektronischen Hilfen.
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Klopp moniert einerseits, dass Dante "im Cirque du Soleil arbeiten" müsse, um den Ball noch vor der Linie zu klären, so eindeutig war die Situation für ihn. Allerdings kritisiert er auch die damals verbreitete Ablehnung von elektronischen Hilfen.
Diese seien jedoch in dieser Situation gar nicht vonnöten gewesen. "Wenn sie irgendwo in Sibirien spielen, dann stehen da fünf Mann auf der Torlinie. Aber beim Pokalfinale des größten Verbands der Welt gar keiner", sagt Klopp.
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Diese seien jedoch in dieser Situation gar nicht vonnöten gewesen. "Wenn sie irgendwo in Sibirien spielen, dann stehen da fünf Mann auf der Torlinie. Aber beim Pokalfinale des größten Verbands der Welt gar keiner", sagt Klopp.
21. Mai 2016: Gleiche Bühne, nur zwei Jahre später. Der BVB und die Bayern duellieren sich abermals in Berlin um den DFB-Pokal. In der 39. Minute gibt Gonzalo Castro Ribery einen mit, der seinerseits Weigl umtritt.
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21. Mai 2016: Gleiche Bühne, nur zwei Jahre später. Der BVB und die Bayern duellieren sich abermals in Berlin um den DFB-Pokal. In der 39. Minute gibt Gonzalo Castro Ribery einen mit, der seinerseits Weigl umtritt.
Daraufhin gibt es eine Auseinandersetzung zwischen Castro und Ribery, in deren Folge der Franzose dem BVB-Mittelfeldspieler ins Gesicht greift. Die klare Tätlichkeit bleibt ungeahndet, Castro und Ribery sehen Gelb.
© IMAGO / DeFodi
Daraufhin gibt es eine Auseinandersetzung zwischen Castro und Ribery, in deren Folge der Franzose dem BVB-Mittelfeldspieler ins Gesicht greift. Die klare Tätlichkeit bleibt ungeahndet, Castro und Ribery sehen Gelb.
Statt 50 Minuten in Unterzahl spielen die Bayern weiter mit elf Mann und haben nochmal Glück, dass Schiedsrichter Fritz den um Gelb-Rot bettelnden Vidal (49./79.) später ebenfalls nicht vom Platz schickt.
© getty
Statt 50 Minuten in Unterzahl spielen die Bayern weiter mit elf Mann und haben nochmal Glück, dass Schiedsrichter Fritz den um Gelb-Rot bettelnden Vidal (49./79.) später ebenfalls nicht vom Platz schickt.
Der Chilene "überlebt" die 120 Minuten von Berlin, tritt den Elfmeter zum 1:1 im Elfmeterschießen und darf am Ende mit seinen Mannschaftskollegen den erneuten Pokalsieg bejubeln. Ob es den auch bei Ribery-Rot gegeben hätte?
© getty
Der Chilene "überlebt" die 120 Minuten von Berlin, tritt den Elfmeter zum 1:1 im Elfmeterschießen und darf am Ende mit seinen Mannschaftskollegen den erneuten Pokalsieg bejubeln. Ob es den auch bei Ribery-Rot gegeben hätte?
31. März 2018: Der BVB geht an diesem Tag in der Allianz Arena unter. Sechs Tore schenken die Bayern dem schwarz-gelben Erzrivalen ein. Das erste aber gleicht auch aus heutiger Sicht und trotz der Dortmunder Chancenlosigkeit damals einem Skandal.
© IMAGO / ActionPictures
31. März 2018: Der BVB geht an diesem Tag in der Allianz Arena unter. Sechs Tore schenken die Bayern dem schwarz-gelben Erzrivalen ein. Das erste aber gleicht auch aus heutiger Sicht und trotz der Dortmunder Chancenlosigkeit damals einem Skandal.
Lewandowski, mittlerweile von Dortmund nach München gewechselt, steht bei Müllers Zuspiel knapp, aber sträflich und deutlich sichtbar im Abseits. Obwohl es mittlerweile den VAR gibt, zählt das 1:0 der Bayern.
© DAZN
Lewandowski, mittlerweile von Dortmund nach München gewechselt, steht bei Müllers Zuspiel knapp, aber sträflich und deutlich sichtbar im Abseits. Obwohl es mittlerweile den VAR gibt, zählt das 1:0 der Bayern.
6. April 2019: Der BVB erlebt abermals eine Demütigung in München und ist erneut in 90 Minuten klar unterlegen. 5:0 heißt es am Ende. Doch auch hier war das 1:0 durch Hummels nicht ganz sauber und hätte abgepfiffen werden müssen.
© getty
6. April 2019: Der BVB erlebt abermals eine Demütigung in München und ist erneut in 90 Minuten klar unterlegen. 5:0 heißt es am Ende. Doch auch hier war das 1:0 durch Hummels nicht ganz sauber und hätte abgepfiffen werden müssen.
Zwar verhält sich der Torschütze regelkonform, nicht aber Mannschaftskollege Lewandowski, der den Dortmunder Delaney bei der Hereingabe klar und deutlich mit beiden Händen wegschubst. Der Pfiff bleibt aus und auch der VAR greift nicht ein.
© DAZN
Zwar verhält sich der Torschütze regelkonform, nicht aber Mannschaftskollege Lewandowski, der den Dortmunder Delaney bei der Hereingabe klar und deutlich mit beiden Händen wegschubst. Der Pfiff bleibt aus und auch der VAR greift nicht ein.
3. August 2019: Der DFL Supercup ist nicht das wichtigste aller Endspiele, aber es geht um einen Titel und es ist immer noch das Spiel Bayern gegen Dortmund. Brisanz ist also da und tatsächlich gewinnt diesmal der BVB das erste direkte Kräftemessen.
© getty
3. August 2019: Der DFL Supercup ist nicht das wichtigste aller Endspiele, aber es geht um einen Titel und es ist immer noch das Spiel Bayern gegen Dortmund. Brisanz ist also da und tatsächlich gewinnt diesmal der BVB das erste direkte Kräftemessen.
Die Dortmunder schlagen den FCB mit 2:0, Thema des Abends ist aber ein Tritt von Joshua Kimmich gegen Jadon Sancho, als dieser an der Seitenauslinie steht und der Bayern-Sechser den Ball für einen schnellen Einwurf holen will.
© IMAGO / Laci Perenyi
Die Dortmunder schlagen den FCB mit 2:0, Thema des Abends ist aber ein Tritt von Joshua Kimmich gegen Jadon Sancho, als dieser an der Seitenauslinie steht und der Bayern-Sechser den Ball für einen schnellen Einwurf holen will.
Kimmich weist anschließend jede Absicht von sich, hält wie Salihamidzic sogar die Gelbe Karte für überzogen. Ex-Schiedsrichter Kinhöfer stuft die Aktion jedoch als "dunkelrot" ein. Nachvollziehbar, angesichts der TV-Bilder.
© DAZN
Kimmich weist anschließend jede Absicht von sich, hält wie Salihamidzic sogar die Gelbe Karte für überzogen. Ex-Schiedsrichter Kinhöfer stuft die Aktion jedoch als "dunkelrot" ein. Nachvollziehbar, angesichts der TV-Bilder.
26. Mai 2020: Dem FC Bayern gelingt an diesem Tag der vorentscheidende Sieg im Meisterschaftsrennen. Durch ein 1:0 beim BVB im leeren Westfalenstadion zieht der FCB auf sieben Punkte weg, profitiert aber abermals von einem VAR-Blackout.
© getty
26. Mai 2020: Dem FC Bayern gelingt an diesem Tag der vorentscheidende Sieg im Meisterschaftsrennen. Durch ein 1:0 beim BVB im leeren Westfalenstadion zieht der FCB auf sieben Punkte weg, profitiert aber abermals von einem VAR-Blackout.
Kimmich bringt die Bayern mit einem wunderschönen Heber in Führung, aber der BVB bleibt dran und hat durch Haaland in der 58. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, Boateng lenkt den Schuss aber mit dem nicht angelegten Oberarm um den Pfosten.
© DAZN
Kimmich bringt die Bayern mit einem wunderschönen Heber in Führung, aber der BVB bleibt dran und hat durch Haaland in der 58. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, Boateng lenkt den Schuss aber mit dem nicht angelegten Oberarm um den Pfosten.
Ein klares und strafbares Handspiel im Sechzehner, eine Überprüfung des Handspiels findet im Kölner Keller jedoch nicht statt, nachdem Schiedsrichter Stieler auf dem Feld nicht eingreift. Ein Umstand, der selbst Gary Lineker fassungslos zurücklässt.
© DAZN
Ein klares und strafbares Handspiel im Sechzehner, eine Überprüfung des Handspiels findet im Kölner Keller jedoch nicht statt, nachdem Schiedsrichter Stieler auf dem Feld nicht eingreift. Ein Umstand, der selbst Gary Lineker fassungslos zurücklässt.
"Penalty? VAR?", twittert die englische Fußball-Legende. Und BVB-Boss Watzke analysiert: "Man sieht die Absicht bei Boateng. Deshalb war das ein klarer Elfmeter." Große Giftpfeile schießt der BVB anschließend jedoch nicht.
© DAZN
"Penalty? VAR?", twittert die englische Fußball-Legende. Und BVB-Boss Watzke analysiert: "Man sieht die Absicht bei Boateng. Deshalb war das ein klarer Elfmeter." Große Giftpfeile schießt der BVB anschließend jedoch nicht.
6. März 2021: Der FC Bayern hat den Blitzstart des BVB gekontert. Est steht 2:2 nach 0:2-Rückstand. Obwohl der FCB dominant ist, bahnt sich eine für die Dortmunder durchaus respektable Punkteteilung an, …
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6. März 2021: Der FC Bayern hat den Blitzstart des BVB gekontert. Est steht 2:2 nach 0:2-Rückstand. Obwohl der FCB dominant ist, bahnt sich eine für die Dortmunder durchaus respektable Punkteteilung an, …
… aber dann rempelt Leroy Sane Emre Can an der Mittellinie im Laufduell um und die Bayern münzen den Ballgewinn 30 Sekunden später in das 3:2 durch Leon Goretzka um. Besonders BVB-Kapitän Reus echauffiert sich hinterher.
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… aber dann rempelt Leroy Sane Emre Can an der Mittellinie im Laufduell um und die Bayern münzen den Ballgewinn 30 Sekunden später in das 3:2 durch Leon Goretzka um. Besonders BVB-Kapitän Reus echauffiert sich hinterher.
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