Fussball

Stimmen zu den Sonntagsspielen: "Mund abwischen, denn eigentlich haben wir ein gutes Spiel gemacht"

Von SPOX
Alexander Nübel und der FC Schalke 04 konnten in Hoffenheim keine Punkte einfahren.

Schalke 04s Torwart Alexander Nübel sieht nach der Niederlage gegen Hoffenheim viel Positives, Trainer David Wagner erklärt die Personalentscheidungen. Alfred Schreuder lobt derweil seine Abteilung Attacke. In Köln fällt Armin Veh ein Stein vom Herzen. Die Stimmen zu den Sonntagsspielen bei Sky.

TSG 1899 Hoffenheim - FC Schalke 04 2:0

David Wagner (Trainer FC Schalke 04) ...

... zum Spiel: "Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht, die zweite Halbzeit war noch in Ordnung. In der ersten Halbzeit haben wir unsere Torchancen nicht genutzt, in der zweiten Halbzeit hatten wir keine. Die letzte Konsequenz im letzten Drittel war nicht gut genug, deswegen haben wir das Spiel verloren. Es gibt keine Diskussion, dass wir ein gutes Auswärtsspiel gemacht haben. Natürlich ist es ärgerlich heute, dass wir ohne Punkte aus diesem Spiel gehen. Nach dieser fußballerischen Leistung und nach dem Ganzen, was die Jungs da investiert haben."

... zum Ausfall von Suat Serdar und Weston McKennie (vor dem Spiel): "Sie haben muskuläre Beschwerden nach der Länderspielpause. Wir haben sehr, sehr gute Alternativen, wir haben einen fast komplett gesunden Kader. Dementsprechend hätten wir sie gerne dabei, aber jetzt werden die anderen Jungs alles tun, was sie sich vorgenommen haben."

Alexander Nübel (Torwart FC Schalke 04) ...

... zum Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, wir haben selten ein Spiel so dominiert. Wir hatten keine zwingenden Torchancen und das war in der zweiten Halbzeit dann noch weniger der Fall. Mund abwischen, denn eigentlich haben wir ein gutes Spiel gemacht."

Alfred Schreuder (Trainer 1899 Hoffenheim) ...

... zu Andrej Kramaric: "Dass er 90 Minuten spielt, das war am Anfang nicht der Plan. Er ist mit Abstand einer unserer besten Spieler. Er hat heute gezeigt, dass er der Mannschaft Ruhe gibt."

... zu Isah Bebou: "Wenn das Spiel offen ist und wir ihn bringen können, dann ist er brutal wichtig für uns. Heute war es brutal, was er für uns in der zweiten Halbzeit geleistet hat."

... zum Spiel: "Es war heute nicht unser bestes Spiel, aber wir haben das in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht. Wir sollten bodenständig bleiben. Wir haben zwei Topmannschaften geschlagen. Das war bisher der stärkste Gegner gegen den wir gespielt haben. Schalke war 60 Minuten sehr, sehr gut. Wir sind stolz auf die Jungs. Sie machen gerade eine brutale Entwicklung durch."

... zu Andrej Kramaric (vor dem Spiel): "Ich glaube, die Qualität im letzten Spiel war auch schon gut, aber Andrej ist sehr, sehr wichtig für uns. Er ist lange verletzt gewesen, ein Topspieler. Es ist für uns extrem wichtig, dass Andrej wieder seine Spielzeit bekommt. Ich glaube nicht, dass es für 90 Minuten reicht."

1. FC Köln - SC Paderborn 07 3:0

Armin Veh (Geschäftsführer 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: "Man hat schon gesehen, dass das ein Nervenspiel ist. Wir haben alle Heimspiele verloren, von daher war dieser Sieg unheimlich wichtig."

... zu Trainer Armin Beierlorzer: "Er versucht immer authentisch zu bleiben. Aber eins ist klar: Wenn du nach sieben Spieltagen vier Punkte und noch kein Heimspiel gewonnen hast, das macht mit jedem etwas, auch mit dem Trainer. Er war ruhig und konzentriert wie immer, aber ich merke das. Ich glaube, das geht jedem Trainer so."

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn 07) ...

... zum Spiel: "Ich glaube, dass man uns nicht vorwerfen kann, dass wir nicht wollen. Der Sieg für Köln geht, wenn man sich die gesamten Chancen ansieht, in Ordnung. Unabhängig davon, ob wir jetzt mehr gelaufen oder weniger gelaufen sind. Eine Jungs machen, meine Jungs tun. Wir wollen immer wieder unseren Fußball durchsetzen, das sieht man auch in vielen Phasen. Du siehst dann immer wieder diese Fehler, die uns dann passieren, wo wir aber dann weiterarbeiten und den Kopf hochnehmen.

... zur den ausbleibenden Ergebnissen: "Natürlich ist es frustrierend, wenn du machst und tust und kein positives Ergebnis hast. Aber wir wissen, wo wir herkommen und grundsätzlich werden wir jede Woche vor der gleichen Situation stehen. Wir müssen immer wieder an Grenzen gehen. Wir müssen uns das Woche für Woche hart erarbeiten. Und dann gucken wir, dass wir noch Punkte holen, die wir wirklich brauchen. Denn die weiße Fahne hissen wir noch nicht."

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