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Formel 1

Formel 1, Ungarn-GP: Zeitstrafen gegen Haas - erneuter Protest gegen Racing Point

SID
Beide Haas-Piloten wurden mit einer Zeitstrafe belegt.

Unerlaubte Funksprüche in der Einführungsrunde haben den beiden Haas-Piloten beim Großen Preis von Ungarn nachträgliche Zehn-Sekunden-Strafen eingebracht. Der Däne Kevin Magnussen verliert damit Rang neun an den Spanier Carlos Sainz (McLaren) und erhält als Zehnter nur noch einen WM-Punkt, der Franzose Romain Grosjean büßt ebenfalls einen Rang ein und wird als 16. gewertet.

Die Rennkommissare überprüften nach dem dritten Saisonlauf den Boxenfunk und kamen zu dem Schluss, dass beide Fahrer vom Haas-Kommandostand die Anweisung erhalten hatten, noch vor dem Start die Reifen zu wechseln. Magnussen und Grosjean gingen so bei abtrocknender Strecke als einzige Piloten auf Trockenreifen ins Rennen. Gerade in der Frühphase nahmen sie vordere Plätze ein.

Weiterhin legte das Renault-Team nach dem Lauf auf dem Hungaroring wie schon in der Vorwoche in Spielberg/Österreich Protest gegen den Einsatz bestimmter Teile an den Boliden von Racing Point ein. Bei den pinkfarbenen Rennwagen werden nach Ansicht von Renault illegale Bremskühlschächte verwendet, die angeblich identisch mit denen von Weltmeister Mercedes sein sollen. Der Protest ist eine Formalie ohne Auswirkungen auf die bereits laufende Untersuchung, mit einem Ergebnis wird in einigen Wochen gerechnet.

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