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Formel 1

Formel 1, News und Gerüchte: Doppel-Grand-Prix auf dem Hockenheim-Ring?

Von SPOX
Auf dem Hockenheim-Ring könnten die F1-Piloten in diesem Jahr gleich zweimal ihre Runden drehen.

Aufgrund der Corona-Pandemie könnten dieses Jahr sogar zwei Rennen in Deutschland stattfinden. Außerdem bahnt sich ein Comeback von Fernando Alonso in der Formel 1 an und ein Förderer von Sebastian Vettel hat das Verhalten von Ferrari kritisiert. Alle News und Gerüchte aus der Formel 1 gibt es hier.

Formel 1: Doppel-Grand-Prix auf dem Hockenheim-Ring?

Die Corona-Pandemie hat den Rennkalender in der Formel 1 ordentlich durcheinandergewirbelt. Auf der Suche nach alternativen Strecken wurde zuletzt auch der Hockenheim-Ring, der in diesem Jahr eigentlich gar nicht für einen Grand Prix vorgesehen gewesen wäre, als möglicher Austragungsort gehandelt.

Nun berichtet die Bild, dass die Königsklasse beim Erstellen eines Not-Kalenders sogar einen Doppel-Grand-Prix in Hockenheim in Erwägung zieht. Statt eines Rennens am 9. August wären somit auch Rennen an aufeinander folgenden Wochenenden am 26. Juli und 2. August denkbar. Der Startschuss soll am 5. und 12. Juli in Spielberg/Österreich fallen - nach dem gleichen Prinzip.

Für diese Termine war ursprünglich Silvesterstone als Austragungsort vorgesehen gewesen, aufgrund der vergleichweise besseren Corona-Lage in Deutschland könnten die Formel-1-Bosse von diesen Plänen jedoch Abstand nehmen. Zur Umsetzung wäre allerdings die Genehmigung des Landes Baden-Württemberg notwendig, weshalb aktuell an einem Hygienekonzept gearbeitet wird - ähnlich dem zur Fußball-Bundesliga. Klar ist bereits jetzt: Die Rennen würden ohne Zuschauer stattfinden.

Formel 1: Voraussichtlicher Rennkalender

Grand-PrixDatum
Österreich - Spielberg5. Juli
Großbritannien - Silverstone19. Juli
Ungarn - Budapest2. August
Belgien - Spa-Francorchamps30. August
Italien - Monza6. September
Singapur20. September
Russland - Sotschi27. Russland
Japan - Suzuku11. Oktober
USA - Austin25. Oktober
Mexiko - Mexiko-City1. November
Brasilien - Sao Paulo15. November
VAE - Abu Dhabi29. November

Formel 1: Kehrt Fernando Alsonso zurück zu Renault?

Formel-1-Legende Fernando Alonso steht möglicherweise für einer Rückkehr ins Cockpit. Nach Informationen von F1-Insider Martin Brundle könnte seine Zukunft bei Renault liegen, für die der Spanier bereits zweimal fuhr. "Ich sehe ein Szenario, in dem Sainz zu Ferrari wechselt und Daniel Ricciardo zu McLaren. Dann ist ein Cockpit für Renault frei. Möglicherweise für Alonso", sagte Brundle bei Sky.

Alonso hatte eine Rückkehr in die Königsklasse zuletzt bereits angedeutet: "Ich habe immer gesagt: 2021 gibt es neue Regeln in der Formel 1. Vielleicht komme ich da zurück, denn das Interesse wird größer, die Autos werden besser balanciert sein, und vielleicht habe ich auch wieder mehr Lust auf Reisen und bessere Chancen, konkurrenzfähig zu sein."

Auch nach Informationen von Motorsport-Total.com stehen die genannten Wechsel fest: So zieht es Carlos Sainz von McLaren zu Ferrari und Daniel Ricciardo von Renault zu McLaren. Sainz ersetzt bei Ferrari Sebastian Vettel, dessen Vertrag nicht verlängert wird. Auch Renault war als mögliche Destination des Heppenheimers gehandelt worden, wobei er sich selbst wohl lediglich eine Zukunft von Lewis Hamilton bei Mercedes vorstellen könne. Ansonsten wäre auch ein Karriereende denkbar.

Formel-1-GP in Spa wohl ohne Zuschauer möglich

Die Formel 1 kann womöglich doch wie geplant am 30. August in Spa-Francorchamps Station machen. Wie die lokalen Behörden am Freitag mitteilten, darf der Große Preis von Belgien trotz des Verbots von Massenveranstaltungen im Land bis zum 31. August als Geisterrennen stattfinden.

Der wallonische Ministerpräsident Elio Di Rupo sagte, der Grand Prix könne "hinter verschlossenen Türen abgehalten werden, ebenso wie alle notwendigen Trainingssitzungen". Dies stehe "unter der Bedingung, dass die Maßnahmen zur Distanzierung zwischen den Menschen und die Hygiene- und Sanitärmaßnahmen strikt eingehalten werden".

Formel 1 - Vettel-Förderer kritisiert Ferrari: "Chaotischer Haufen"

Gerhard Noack, Präsident des Kart-Clubs Kerpen, hat Sebastian Vettel für die Entscheidung, Ferrari zu verlassen, gelobt und zugleich die Scuderia kritisiert: "Dass Ferrari ihm eine Rolle als Nummer zwei angeboten hat, ist inakzeptabel. Er hat meiner Meinung nach die absolut richtige Entscheidung getroffen. Das ganze Team muss hinter ihm stehen, damit sie etwas erreichen können", sagte Noack im Gespräch mit RTL.de.

Auf der Kart-Stecke des KCK nahm Vettels Karriere seine Anfänge. Noack förderte Vettel und unterstützte ihn in der Folge auch finanziell, ehe er sich dem Förderprogramm von Red Bull anschloss. Bis heute steht er mit ihm in Kontakt, Noack kündigte an: "Ich werde ihn nächste Woche auf jeden Fall mal anrufen und fragen, was los ist."

Trotz einiger Fehler von Vettel sieht Noack die Gründe für die ausgebliebenen Erfolge klar bei Ferrari: "Da müssen sie sich schon selber an die Nase packen. Mit den Strategiefehlern, insbesondere im letzten Jahr, kann man sicher keinen Titel holen, egal mit welchem Fahrer. Die Struktur passt bei Ferrari aktuell nicht, das erinnert mich ein wenig an die Zeit vor Michael, da war das auch so ein chaotischer Haufen."

Denkbar halte er auch ein Karriereende von Vettel, da er "vielleicht ein bisschen die Lust an der Formel 1 verloren" habe. Während er an einem Wechsel zu Mercedes zweifelt, sagt er zu einer möglichen Zukunft bei Renault: "Eines ist klar: Sebastian kann Renault mehr helfen, als Renault ihm." Sicher sei zudem: "Ganz ohne Motorsport wird er nicht leben können."

Formel 1: Fahrer und Teams der Saison 2020

TeamFahrer 1Fahrer 2
MercedesLewis HamiltonValtteri Bottas
FerrariSebastian VettelCharles Leclerc
Red BullMax VerstappenAlexander Albon
McLarenLando NorrisCarlos Sainz
RenaultDaniel RicciardoEsteban Ocon
Scuderia AlphaTauriPierre GaslyDaniil Kwjat
Racing Point F1 TeamSergio PerezLance Stroll
Alfa RomeoKimi RaikkönenAntonie Giovinazzi
HaasRomain GrosjeanKevin Magnussen
WilliamsNicholas LatifiGeorge Russell
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