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Formel 1

Formel 1: Wann und wo beginnt die Saison? Wie sieht der Rennkalender aus?

Von SPOX
Die FIA hat noch keinen überarbeiteten Rennkalender für die F1-Saison veröffentlicht.

Zahlreiche Rennen sind aufgrund der Corona-Pandemie schon abgesagt worden. Wann startet daher eigentlich die Formel-1-Saison? SPOX gibt den Überblick.

Eigentlich war geplant, dass die Saison am 15. März im australischen Melbourne begonnen hätte. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle im Fahrerlager zog McLaren zurück, später flogen Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen bereits vor Verkündung der Absage nach Hause.

Formel 1: Wann beginnt die Saison 2020?

Laut aktuellem Stand wird die Formel-1-Saison am 28. Juni im französischen Le Castellet starten. Da Frankreich aber stark vom Coronavirus betroffen ist, wird die Austragung des Rennens Ende Juni auch immer unwahrscheinlicher.

Sofern die Saison stattfindet, wird es der späteste Zeitpunkt einer F1-Saison überhaupt sein. Bisheriger spätester Zeitpunkt: 1951. Damals begann die Saison erst am 27. Mai in der Schweiz.

Formel 1: Wie sieht der Rennkalender aus?

Aktuell gibt es noch keinen gesicherten Rennkalender für die WM. Aktuell stehen noch diese Rennen im Terminkalender:

Grand-PrixDatum
Frankreich - Le Castellet28. Juni
Österreich - Spielberg5. Juli
Großbritannien - Silverstone19. Juli
Ungarn - Budapest2. August
Belgien - Spa-Francorchamps30. August
Italien - Monza6. September
Singapur20. September
Russland - Sotschi27. Russland
Japan - Suzuku11. Oktober
USA - Austin25. Oktober
Mexiko - Mexiko-City1. November
Brasilien - Sao Paulo15. November
VAE - Abu Dhabi29. November

Allerdings beschloss die FIA bereits, dass die Sommerpause abgeschafft wird. Gerüchteweise soll die Saison zunächst in Großbritannien gestartet werden, da dort außer Sauber, Ferrari und AlphaTauri alle Teams ihren Sitz haben. So würden die Reisegefahren enorm minimiert werden.

Die FIA könnte sich demnach sogar vorstellen, mehrere Rennen dort auszutragen. Im späteren Verlauf des Jahres sollen dann die Rennen in China und Vietnam nachgeholt werden, weil diese für die Liberty Media, die Besitzer der F1, finanziell am lukrativsten sind. Dort bekommt die Formel 1 die höchsten Antrittsgagen.

Doch zuerst sollen die verbliebenen Europa-Rennen ausgetragen werden. Fest steht lediglich, dass der Grand Prix in Monaco ausfallen wird. Für die Veranstalter war es nicht möglich, einen Ersatztermin für das Rennen auf dem Stadtkurs zu finden.

Die Macher der Formel 1 hoffen, insgesamt 15 bis 18 Rennen austragen zu können.

F1: Reichen diese Rennen überhaupt aus, damit eine WM stattfinden kann?

Stand jetzt, ja! Um eine WM auszutragen, benötigt es mindestens acht Rennen. F1-Sportchef Ross Brawn gab daher Oktober als spätmöglichsten Starttermin aus. Ferrarri-Boss Binotto sprach sich dagegen für eine Beendigung der Weltmeisterschaft im neuen Jahr aus, um mehr Rennen zu fahren.

Formel 1: Was machen die Teams zurzeit?

Aktuell stehen die Fabriken der Teams nicht still. Doch wird dort nicht für die F1-Saison produziert. Die Teams leisten nämlich ihren Beitrag, um die Corona-Krise zu meistern. Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko erklärte vergangene Woche im ORF-Interview: "Im Werk in Milton Keynes werden bereits Beatmungsgeräte angefertigt. Das ist das große Plus der Formel 1, dass man in kürzester Zeit auf größte technologische Herausforderungen reagieren kann und auch bei der Produktion das nötige Tempo hat."

Auch Mercedes bestätigte, dass man zusammen mit dem University College London ein neues Beatmungsgerät gebaut haben. Nachdem man den klinischen Test mit 100 Stück absolviert hat, ist nun die Produktion der Apparaturen angelaufen. Pro Tag soll aus dem Werk bis zu 1000 Stück produziert werden können.

Formel 1: Welchen Auswirkungen hat die Krise auf die Saison 2021?

Die Formel 1 hat bereits bekanntgegeben, dass die Einführung des neuen Technischen Reglements der Formel 1 von der Saison 2021 auf das Jahr 2022 verschoben wird. Die Teams sollen ihre 2020er Boliden auch im Jahr 2021 weiterhin verwenden, um Kosten zu sparen.

Zudem könnte die Weiterentwicklung einiger Komponenten eingefroren werden. Das hilft den Teams, denen die aktuelle Situation finanzielle Schwierigkeiten bereitet.

Nicht betroffen davon ist aber die Kostengrenze. Diese soll weiterhin ab 2021 gelten.

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