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Fussball

Europa-League-Niederlage zum Auftakt: Sturms Fight in Monaco reicht nicht

Von SPOX Österreich

Der SK Sturm lieferte dem AS Monaco zum Europa-League-Auftakt einen ehrlichen Fight, musste sich schließlich aber knapp und verdient mit 0:1 geschlagen geben. Zu den Highlights aus Grazer Sicht zählten ein Lattenschuss von Ivan Ljubic kurz vor dem Pausenpfiff und knapp 700 Auswärtsfans, die für eine großartige Stimmung im Fürstentum sorgten.

Zur Halbzeit der Partie zwischen der AS Monaco und Sturm Graz stand es noch 0:0. Die Gastgeber waren mit über 70 Prozent Ballbesitz klar überlegen, konnte sich aber nur wenige Chancen erarbeiten.

Die beiden besten Möglichkeiten hatte Gelson Martins. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 43. Minute, ehe Sturm in der Offensive einen Akzent setzen konnte, dieser hatte es dann aber in sich: Ljubic traf per Distanzschuss und mit dem ersten und einzigen Torabschluss der Grazer in der ersten Halbzeit die Latte.

Schließlich musste Sturm zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase dennoch eine 0:1-Niederlage bei der AS Monaco hinnehmen. Den entscheidenden Treffer markierte Krepin Diatta in der 66. Minute per Kopf für den Ligue-1-Klub, der über die gesamte Spielzeit doch überlegen war. In der Nachspielzeit hatte Joker Ben Yedder sogar noch die Chance, den zweiten Treffer nachzulegen, während die Grazer offensiv harmlos blieben.

Hierländer: "Hat ein bisschen was gefehlt"

"Es hat ein bisschen was gefehlt. Wir sind zu wenig ins letzte Drittel gekommen und waren zu ungefährlich. Wir haben zu wenig nach vorne gemacht. Wir waren nicht clever genug Ballgewinne auszuspielen. Dann ist es gegen eine Spitzenmannschaft wie Monaco schwer", monierte Sturm-Kapitän Stefan Hierländer nach Schlusspfiff bei Servus TV. "Wir müssen international schnell lernen. Es muss eine Steigerung her."

Sonderlob gab es von Hierländer für die mitgereisten Auswärtsfans aus der Steiermark: "Das ist wie ein Heimspiel, Werbung für den österreichischen Fußball und einzigartig in Österreich. Wir sind hier in Monaco, das ist doch ein paar Kilometer entfernt."

Ähnlich sah es auch Routinier Jakob Jantscher: "Der Sieg von Monaco war verdient. Wir hätten uns mehr zutrauen müssen. Die Qualität von Monaco war um einiges höher. Wir haben alles reingehaut und wissen jetzt, wo der Unterschied ist. Wir müssen jetzt mutiger auftreten. Wir haben uns zu wenig zugetraut."

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